Skip to main content

Compassion

Compassion am Gymnasium Bad Waldsee

Kommende Compassion Termine

Zur Zeit sind keine entsprechenden Termine geplant.

Compassion

Compassion - ein Überblick

Compassion - ein Überblick

Compassion (engl. Mitgefühl) ist ein Sozialprojekt im Profil des Gymnasiums Bad Waldsee, bei dem sich die Schüler in verschiedenen sozialen Bereichen engagieren, ein soziales Mitgefühl erleben und anderen helfen lernen sollen. Das Projekt wird als zweiwöchiges Praktikum in verschiedenen sozialen Einrichtungen der Region jeweils am Ende des Schuljahres mit allen Schülern der Klassenstufe 9 durchgeführt. Die Vorbereitung erfolgt auf vielfältige Art während des gesamten Schuljahres. So soll das soziale Engagement sich nicht nur auf die zwei Wochen des Praktikums beschränken, sondern auch im Schulalltäg eingeübt werden.

An dieser Stelle auch ganz herzlichen Dank an alle Einrichtungen, die sich jedes Jahr bereit erklären und sich der Aufgabe stellen unsere Schüler für zwei Wochen bei sich auf zu nehmen und sie in ihren häufig bereits ohnehin angespannten Alltag zu integrieren. Für viele unserer Schüler bietet das sehr wichtige und oft nachhaltige Eindrücke, Einblicke und Erfahrungen, die erzieherisch und rein menschlich sehr wertvoll sind und ihnen oft neue Sicht- und Verhaltensweisen im mitmenschlichen Umgang und Miteinander eröffnen.  Ein keinesfalls selbstverständliches Engagement und eine herausragende Leistung - Danke dafür!

Zu den sozialen Fachbereichen des Projektes gehören:

  • Altenpflege
  • Behindertenhilfe
  • Psychiatrie
<!-- /node -->

Erfahrungsberichte über Compassion

Compassion 2009

Aus der Hauszeitschrift Wohnpark am Schloss "Unsere Brücke" (29. Ausgabe, Oktober - Dezember 2009)

Wohnen in lebendiger Gemeinde ­ - das ist unser Motto im Wohnpark am Schloss!
Wir erleben es täglich in vielfältiger Weise. Der Wohnpark steckt voller Leben. Hier treffen sich Menschen von 0 bis 100 Jahren.  Sie gehen bei uns ein und aus. Lassen Sie mich heute nur die Kontakte und Begegnungen mit Kindern und Schülern erwähnen.

Unsere Jüngsten sind die Kinder aus der „Zwergengruppe“. Zurzeit verschönern sie mit ihren Bildern das Foyer des Wohnparks.  Allein durch ihr Dasein zaubern sie viel Freude auf die Gesichter der Bewohner. Die Kinder aus dem Eugen Bolz Kindergarten und aus dem Kindergarten St. Paul nehmen regelmäßig an unsere Festen im Jahreskreis teil und sorgen dafür, dass es munter und fröhlich zugeht. Zur langjährigen Tradition sind die Besuche der Sozial-AG der Eugen-Bolz-Schule mit Frau Baier geworden. Dienstags kommen Schüler aus der dritten Klasse zu den Senioren des Pflegeheimes und gestalten eine Stunde Zusammensein. Ein Highlight erfreut uns immer im Frühjahr, wenn sie nach der Erstkommunion in ihren festlichen Kleidern zu uns kommen, ihre Kommunionkerzen zeigen und die Lieder des Gottesdienstes vortragen. Gemeinsam führen die Eugen-Bolz- und die Döchtbühl-Schule Sozialpraktika zur Berufsorientierung bei uns durch. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass danach auch einige Schülerinnen den Beruf der Altenpflegerin erlernt haben.

Im Rahmen des Sozialprojektes "Compassion" waren Ende Juli wieder, wie jedes Jahr, Schülerinnen und Schüler des Waldseer
Gymnasiums im Pflegeheim und bei den Gästen der Tagespflege. Jedes mal bringen sie frischen Schwung und Interesse für die Senioren mit und beide Seiten fühlen sich durch diese Begegnungen bereichert. (Siehe Interview)

Wir freuen uns über alle, ob jung oder alt, die zu uns kommen. Sie schenken uns neue Impulse und tragen dazu bei, dass unser Haus zu einem Ort des Miteinanders wird.

Sozialpraktikum „ Compassion“ im Wohnpark am Schloss

Compassion ist ein zweiwöchiges Sozialpraktikum des Gymnasium Bad Waldsee. Dieses Projekt soll das
Sozialverhalten der Schüler stärken. Durch einen Vorbereitungstag im Wohnpark am Schloss in Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen aus dem Pflegeheim und Tagespflege werden die Schüler auf ihr Praktikum vorbereitet. Das Ziel  des Praktikums ist es einen Einblick in soziale Einrichtungen der Altenhilfe, Behindertenhilfe oder Psychiatrie zu erhalten und den Umgang mit pflegebedürftigen Menschen zu erfahren. In unserer Einrichtung waren: Carolin Walper und Hannes H&ouml;rmannCarolin Walper und Hannes Hörmann Elisa Schmid und Joanna RothacherElisa Schmid und Joanna Rothacher  



Am Ende der Praktikumszeit haben wir zwei Schüler interviewt:

Carolin Walper

Hannes Hörmann

1. Was hat dich bewegt im Rahmen von Compassion, dich für die Altenhilfe zu entscheiden?

Ich war mir sicher, dass ich mit Senioren besser umgehen kann, als mit Menschen der Psychiatrie oder Behinderten. Außerdem kümmere ich mich

gerne um Senioren.

Weil ich schon im Voraus wusste, dass ich mit alten, hilfsbedürftigen Menschen am besten umgehen kann, mit ihnen reden, spielen oder spazieren gehen kann. Spätestens nach diesen zwei Wochen wurde mir schnell klar, dass dies die richtige

Entscheidung war.

2. Welche Erfahrungen konntest du in den zwei Wochen machen?

Dass nicht alle Senioren im Rollstuhl sitzen und man

ihnen das Essen zuführen muss. Viele sind noch relativ fit und können noch sehr viel eigenständig machen.

Man kann sich mit vielen sehr gut und einfach unterhalten und es macht mir Spaß zuzuhören, wenn sie Geschichten erzählen.

Dass alte Menschen – obwohl viele krank sind oder sich nicht mehr richtig ausdrücken können noch Freude am Leben haben , noch lachen können und wenn sie gemeinsam etwas machen, Spaß haben. Viele alte Menschen können noch relativ viel. Man muss nicht jedem das Essen zuführen. Jeder soll auch noch so viel machen wie er kann.

3.Käme für dich eine berufliche Tätigkeit in einem sozialen Bereich später eventuell in Frage

Wenn „ja“ warum? Wenn „nein“ warum?

Nein, da ich schon weiß, was ich später einmal

machen möchte. Ich möchte Journalistin werden.

Ich habe nichts dagegen Senioren zu betreuen, doch es wäre nicht das, was ich gern täte. Und ich möchte später etwas machen, was ich wirklich gerne tue und womit ich glücklich bin. Und das ist der Journalismus und nicht die Altenpflege.

 

Ich bevorzuge eher Berufe im technischen Bereich. Es war aber sicher eine ganz tolle, schöne Zeit. Ich habe viel gelernt im Umgang mit alten Menschen und diese Erfahrung wird mir im späteren Leben sicher noch helfen. Ich denke immer, man muss seinen Beruf ca. 50 Jahre lang – soweit es die Gesundheit zulässt – ausüben. Das ist eine lange Zeit des Lebens und deshalb sollte man sich im Klaren sein, dass die Berufswahl eine wichtige Entscheidung ist. Wenn ich es auf lange Sicht sehe, würde ein Beruf im sozialen Bereich nicht mein Traumberuf sein.

4. Was war dein schönstes Erlebnis während des Praktikums?

All die Senioren kennen zu lernen.

Viele waren nett und freundlich und einige habe ich

schon ins Herz geschlossen.

Das werde ich wohl am meisten vermissen.

 

Das ganze Praktikum war ein tolles Erlebnis.

Es gab wirklich sehr viele schöne Erlebnisse während dieser Zeit. Es reichte schon ein kleines Dankeschön, wenn man

den Bewohnern das Frühstück richtete und es ihnen gebracht hat. Das ist einfach schön zu sehen und zu hören, dass man es gut gemacht hat, und es die Bewohner erfreut hat.

<!-- /node -->

Compassion 2008

Compassion 2008 - ein Schülerbericht

Schon seit Anfang des Schuljahrs plant das Gymnasium Bad Waldsee mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 ein soziales Projekt - Compassion - in Form eines Praktikums. Compassion (engl. Mitgefühl) heißt, dass man sich um die Personen, die am Rande der Gesellschaft stehen, kümmert. In diesem Praktikum sollen sich die Schüler in verschiedenen Fachbereichen sozial engagieren, ein soziales Mitgefühl erleben und anderen helfen.

Das Praktikum dauerte zwei Wochen. Es gab ca. 70 Praktikumsplätze, davon hatte jede Schülerin und jeder Schüler drei Präferenzen, wovon eine für ihn ausgelost wurde. Die Fachgebiete waren: Altenpflege, Einrichtung für Behinderte, Psychiatrien. In allen Fachgebieten gab es einige positive und nur wenig negative Erfahrungen.

Eindrücke der Schüler aus den Fachbereichen

Altenpflege

Carina: Wir haben gelernt, wie man mit älteren Menschen umgeht, die an Demenz und anderen Altersschwächen leiden.

Andrea: Ich denke, dass ich nun im Alltag anders mit älteren Menschen umgehen werde, und sie mehr beachten und ihnen helfen kann.

Psychiatrie

Michelle: Wir konnten auch mit den Leuten dort Spaß haben und normal mit ihnen reden.

Vera: Manchmal haben wir es ihnen gar nicht angemerkt, dass sie anders waren als wir. Es hat viel Spaß gemacht.

Rehabilitationsstation

Juliane: Ich fand es sehr interessant, da ich viel über die verschiedenen Therapien gelernt habe, wie zum Beispiel Ergotherapie, welche ich besonders spannend fand. Die Patienten auf meiner Station waren sehr freundlich und ich hatte kein Problem mit ihnen umzugehen.

Einrichtung für Behinderte

Anna: Mir hat besonders gut gefallen, dass alle zu Behandelnden auf meiner Station so gut zusammengehalten haben und sich gegenseitig geholfen haben.

Kristina: Ich habe gelernt, wie ich mit Behinderten umgehen muss.

Anna: Ich werde nun kein Problem mehr haben, wenn ich Behinderte auf der Straße sehe, mit ihnen zu reden und ihnen zu helfen.

 
 

<!-- /node -->