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Fachbereich Chemie

Inhalte zum Fachbereich Chemie

Fachschaft Chemie

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Arbeitsgemeinschaften


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Sicherheitsbestimmungen

Sicherheit in der Chemie

Alle Schüler müssen im Stehlabor Schutzkittel und Schutzbrille tragen. Außerdem muss jeder Schüler für geeignetes Schuhwerk sorgen.

Aufmerksames Lesen der Praktikumsvorschrift und ernsthafter Wille zum Lernerfolg helfen zusätzlich, Unfälle zu vermeiden. Bisher sehr wirkungsvoll!


Arbeitsgemeinschaften


Zucker AG

Zucker-AG

Bildung von Teams aus Schülern der Klassenstufen 6-8 der Schulen des Schulzentrums auf dem Döchtbühl

Im Rahmen der Einrichtung eines Ganztagesbetriebes sollen die Schulen am Schulzentrum Döchtbühl stärker kooperieren. Dieses Vorhaben soll eine solche Kooperation im naturwissenschaftlich-technischen Bereich begründen. Pädagogisches Ziel ist die Zusammenarbeit von Schülern des dreigliedrigen Schulsystems, die sich sonst eher aus dem Weg gehen, mit der Absicht, gegenseitige Stärken kennen zu lernen. Die Fachbereiche Chemie, Biologie, Gesundheitserziehung und Technik werden das Thema Zucker vor allem motivierend und emotional angehen. Formeln und wissenschaftliche Details stehen zumindest anfangs eher im Hintergrund und werden erst bei Interesse stärker in die Themen der Arbeitsgemeinschaft eingebunden.

Verantwortliche: Steffen Berg (Hauptschule); Jochen Krüger (Gymnasium)

Termin: Mittwoch 14 Uhr nach Ankündigung am schwarzen Brett

Inhalte:

Inhalte der Zucker AG

Nr. Themen Praxis
1 Schmecken Gummibärchen rot? Herstellung von Gummibärchen (Lebensmittelchemie ca. 3 h)
Rübenzucker (Saccharose), Invertzucker (Glucose/Fructose 1:1)
2 Zucker aus Zuckerrüben. Extraktion und Umkristallisieren (Chemie)
3 Macht zu viel Zucker krank? Gespräch mit Dr. Abler (Allgemeinarzt)
Herz-Kreislauferkrankungen
Stoffwechselerkrankungen (Diabetes)
4 Wir untersuchen Cola und
stellen selbst welche her.
Trennung und Nachweise von Limonadenbestandteilen (Chemie)
Mischen eines eigenen Colagetränks
5 Zuckergerüste im Holz
Cellulose
Holzbearbeitung (Technik)
Gerüstzucker Cellulose und Chitin
6 Was sind Zucker?
Stärke (Amylose, Amylopektin)
Traubenzucker (Glucose)
Energiespeicher Glukagon 
Experimente (Chemie) ohne Formeln
Abbau von Stärke und Nachweise von Stärke und Traubenzucker,
biologische Bedeutung von Speicherzuckern
7 Gesundes Kochen mit und ohne Zucker Gemeinsames Kochen (Hauswirtschaft)
8 Sprit aus Holz
(Forscher "spinnen aus Stroh Gold")
Pyrolyse (Chemie)
Biotreibstoff aus Cellulose verarbeitende Hefen (Biotechnologie)
9 Wir verbrennen Zucke. Klettern oder andere sportliche Aktivitäten
10 Besuch einer Süßwarenfabrik. Exkursion

 

Schülerforschungszentrum Bad Saulgau

Schüler des Gymnasiums Bad Waldsee forschen am SFZ

Entsprechend begabte und - vor allem - selbständig engagierte Schüler können ihrem Forschungsdrang am Schülerforschungszentrum (SFZ) in Bad Saulgau freien Lauf lassen.

In der Regel findet, ziemlich am Anfang jedes Schuljahres, ein Einführungsveranstaltung am SFZ statt, in der die Möglichkeiten und Themen der Forschung am SFZ von den jeweiligen Projektleitern dargestellt werden. Es sind Arbeiten in allen naturwissenschaftlichen und mathematischen Bereichen möglich. Man kann eigene Projekte anbieten oder sich einer bereits existierenden Gruppe anschließen. Interessierte Schüler können sich dann gleich dort anmelden. Die Fahrten zum und der Aufenthalt im SFZ sind dann als Schulveranstaltungen versichert. Wer besonders intensiv forschen will, kann dort sogar übernachten!

Durch ein Engagement am SFZ lernt man vieles über den traditionellen Schulstoff hinaus und kann seine Persönlichkeit und seinen Charakter durch die eigenständige Arbeit vorteilhaft entwickeln. Naturwissenschaftlich und technisch lernt man natürlich ebenfalls eine Menge. Im Programm sind z.B. ein Windkanal, Messtechnik, Programmierung, Robotik, Mikroskopie oder chemische, biologische und andere Verfahrensweisen. Nach Möglichkeit wird am SFZ angestrebt, die Forschung auf einem Niveau zu betrieben, das eine Teilnahme an Wettbewerben wie Jugend forscht oder anderen, teils internationalen Wettbewerben ermöglicht.

Interessierte Schüler des Gymnasiums können sich jederzeit bei Herrn Dr. H. Marxer informieren und beraten lassen und die Einführungsveranstaltung gemeinsam besuchen.

Bisherige Forscher am SFZ sind:

  • Thomas Vallentin (am SFZ seit dem Schuljahr 2007/08 (Stufe 12))
    Thomas untersucht mit seinem Team die Wirkung von Wind auf zylindrische Bauwerke im modernen SFZ-eigenen Windkanal mit Industriemesstechnik! Das Team versucht die Windlast auf derartige Bauwerke zu reduzieren und so die Stabilität und Sicherheit zu erhöhen. Mit diesem Projekt nimmt das Team am Wettbewerb Jugend forscht teil. Dieses Thema wird übrigens ausser am SFZ in fast keiner anderen Institution in Deutschland beforscht!
  • Fabian Fuchs (am SFZ seit dem Schuljahr 2007/08 (Stufe 12))
    Er arbeitet an der Entwicklung einer optomechanischen Sensorik, mit der lokal elektromagnetische Felder vermessen werden können. Einen ersten tollen Erfolg hat er mit seinem Team mit dem zweiten Platz in Physik beim Regionalwettbewerb Jugend forscht in Ulm  erreicht und es damit sogar in die lokale Presse geschafft:
    Junge Physiker erreichen Platz zwei
     
  • Valentin Wolz (am SFZ seit dem Schuljahr 2007/08 (Klasse 8))

BioTec

Biotechnik am Gymnasium Bad Waldsee

Das Gymnasium Bad Waldsee verfügt über ein herausragendes biotechnologisches Labor unter Leitung von Herrn Dr. Ulrich Walz und zählt damit zu einem der wenigen Kompetenzzentren Life Sciences.

Von unserer Schule wird das Labor im Rahmen der Biotec AG direkt genutzt.

Biotec AG

In der Biotec AG können Schüler ab der 11. Klasse unter Anleitung von Herrn Dr. Ulrich Walz
oder selbständig in Projekten Versuche aus der Biotechnologie durchführen.

Eine Darstellung der Interessen, Themen und Arbeiten in der Biotec AG finden sie auf der eigenständigen Website der Biotec AG.

Kompetenzzentren Life Sciences

Das Projekt Kompetenzzentren Life Sciences ist eine Kooperation von Schulen, Universitäten, forschenden Einrichtungen, Wirtschaft und dem Verband Deutscher Biologen.

Das Projekt überbrückt durch einen intensiven Dialog der beteiligten Institutionen die Kluft zwischen Spitzenforschung, ihrer Umsetzung in die Praxis und den an der Schule zu vermittelnden Inhalten. Lehrkräfte aber auch Schülerinnen und Schüler sollen durch experimentelles Arbeiten sowohl in den schulischen Kompetenzzentren als auch in den Labors der Spitzenforschung der wissenschaftliche, gesellschaftliche und schulisch relevante Bereich der Life Sciences zugänglich gemacht werden.

Die Kompetenzzentren stellen Knotenpunkte in einem Netzwerk dar und werden von den umliegenden Gymnasien zu Schulungszwecken für molekularbiologische Experimente genutzt - Experimente, die an normalen Gymnasien in der Regel nicht realisiert werden, da hierzu eine besondere Geräteausstattung notwendig wäre, die an den Schulen meist nicht vorhanden ist, bzw. deren relativ seltene Nutzung unwirtschaftlich wäre.

Das Projekt stellt eine Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen

  • Verband Deutscher Biologen
  • Regierungspräsidium Tübingen
  • ZMBP Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen

mit den fünf Schulen

  • Carlo-Schmid-Gymnasium (Tübingen)
  • Gymnasium Wiblingen (Ulm-Wiblingen)
  • Hohenzollern Gymnasium (Sigmaringen)
  • Gymnasium Bad Waldsee (Bad Waldsee)
  • Graf-Zeppelin-Gymnasium (Friedrichshafen)

dar, die über ein solches Kompetenzzentrum verfügen.

 

Weitergehende und genauere Informationen finden Sie im Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) der Universität Tübingen, bzw. direkt auf der dortigen Website für die Kompetenzzentren Life Sciences.