Studienfahrt Paris vom 25.- 30.5.2008
Am Sonntagmorgen um kurz nach 6.00 Uhr begann für uns 16 Schüler und unsere 3 Begleitpersonen, Frau und Herr Rädle und Frau Wölbert, die Zugfahrt nach Paris. Langsam stieg die Vorfreude, denn die meisten von uns waren noch nie in Paris gewesen. Würden sich unsere Erwartungen erfüllen? Wie wird das Hotel?
Als wir dann um die Mittagszeit endlich in Paris ankamen, mussten wir zunächst unsere Koffer durch etliche Metrostationen schleppen, denn unser Hotel lag zwar zentral, jedoch nicht direkt am Bahnhof.
Doch schon bald nach der Ankunft im Hotel ging die Besichtigung der Stadt endlich los. Wir waren überwältigt von der Größe, Schönheit und dem besonderen Flair der französischen Hauptstadt - ein Eindruck, der auf der Aussichtsplattform eines Car rouge besonders nachhaltig vermittelt wurde.
Am Montag standen dann das Panthéon und der Tour Montparnasse auf dem Programm. Wir mussten allerdings noch einen Zwischenstopp auf dem Kinderkarussell einlegen, dass in uns irgendwelche eigentlich schon längst verdrängten Kindheitsträume erwachen ließ.
Für diese Karussellfahrt möchten wir uns bei Herrn Rädle sehr herzlich bedanken.
Auch der Dienstag war von interessanten und lehrreichen Besichtigungen geprägt, wovon wir an dieser Stelle aber nur den Besuch auf dem berühmten Friedhof Père Lachaise erwähnen möchten. Zunächst war es ein sehr seltsames Gefühl auf einem Friedhof herum zu stolzieren und Passanten nach dem Weg zu Oscar Wildes Grab zu fragen, doch als sich uns dann ein etwas merkwürdig gekleideter Mann als Jim Morrison vorstellte, war die Scheu vergessen und alle folgten gespannt den Wegbeschreibungen des Mannes.
Schließlich kamen wir dann auch bei Oscar Wilde an, doch was war das? Das Grabmahl war von Lippenstift-Küssen und Parolen überfüllt…
Der Eiffelturm stand am Mittwoch auf dem Programm, doch auch das Musée du quai Branly, auch als Musée des arts et civilisations d'Afrique, d'Asie, d'Océanie et des Amériques bekannt, war den Ausflug wirklich wert: In einem sehr modernen Gebäude waren hier Kunstwerke afrikanischer, asiatischer,… Menschen ausgestellt, welche schon vor Jahrhunderten gefertigt worden waren.
Später besichtigten wir noch das Viertel Montmartre, welches für sein besonderes Flair bekannt ist und in dem sich auch das Café befindet, in dem Amélie gedreht wurde.
Der Donnerstag war ein etwas seltsamer Tag, denn wir stießen nur auf unfreundliche Menschen, angefangen vom Zugkartenschalter bis hin zum Schloss Versailles.
Ja, das Schloss Versailles und vor allem seine Aufpasser haben schon seltsame Regeln. Es ist zum Beispiel nicht gestattet entgegen der normalen Laufrichtung zu gehen, geschweige denn ewig vor einem Ausgang zu warten. Alles nicht so schlimm? Ja, solange man die Eintrittskarte besitzt, von der es aber leider nur ein Exemplar gibt, das Frau Rädle besaß. Doch das Problem mit dem Ausgang war schnell gelöst, als Frau Rädle das Ticket zeigte. Nun konnten wir also auch den zweiten Teil der Ausstellung anschauen, aber auch hier war es leider nicht gestattet die Richtung zu ändern, also fragte Frau Wölbert den Aufpasser und Richtungsweiser, ob es nicht eine andere Möglichkeit gäbe, das Gebäude zu verlassen. Natürlich gab es die… doch als Frau Wölbert die Türklinke ergriff, eilte der Hausdrachen, so Frau Rädle, herbei und wir bekamen eine deftige Standpauke mit anschließender Sicherheitsbelehrung und Treppenbenutzungsanleitung. Oh man, und das alles nur um endlich wieder an die frische Luft zu gelangen.
An diesem Abend machten wir noch eine Schifffahrt auf der Seine, die das Programm wunderbar abrundete und uns Paris noch einmal von seiner Zuckerseite präsentierte.
Wir wollen uns an dieser Stelle bei Herrn und Frau Rädle und natürlich auch bei Frau Wölbert bedanken, die uns wunderbare Einblicke in die französische Hauptstadt ermöglicht haben und uns nicht nur mega Touristenattraktionen vorführten, sondern uns auch das besondere Pariser Flair nahe gebracht haben.
Bei Ihnen, Herr Rädle, möchten wir uns besonders für die interessanten Informationen und das Hintergrundwissen bedanken, dessen Fülle uns oft an unserer eigenen Bildung zweifeln ließ.
Ihnen Frau Rädle möchten wir für die Organisation der Studienfahrt (besonders auch für das gemütliche Hotel und Ihre Bemühungen darum!!), das gute Programm und unsere neu gewonnene Sensibilität für die romantische Stadt Paris danken.
Auch Ihnen Frau Wölbert möchten wir recht herzlich für Ihr Engagement, die netten Gespräche und die schöne Fahrt danken.
Daniela Freudenmann, Stufe 12