Skip to main content

Studienfahrten

Studienfahrten der Kursstufe

Am Gymnasium Bad Waldsee werden einwöchige (fünf Unterrichtstage) Studienfahrten im ersten Jahr der Kursstufe durchgeführt. Zum regelmäßigen Angebot gehören dabei einerseits kulturell, sprachlich oder historisch orientierte Studienfahrten, etwa nach Berlin oder Paris, und andererseits gemeinschaftliche oder gar abenteuerliche Unternehmungen wie Wanderungen durch Korsika oder auf dem Jakobsweg oder ein Segeltörn durch die Ostsee.

Grundsätze zur Gestaltung der Studienfahrten

  1. Die Studienfahrt findet in Klasse 12 statt und dauert ca. eine Woche (i.d.R. um die Pfingstferien herum).
  2. Der „Studien“-Charakter der Fahrt steht im Vordergrund, d.h. die Teilnehmer sollen wenn möglich Lernstoff oder Themen der Oberstufe erarbeiten bzw. vertiefen, Hilfestellungen bei der Anfertigung von GFS oder Anregungen für ihre Präsentationsprüfungen im Abitur erhalten können.
  3. Die angebotenen zwei bzw. drei Studienfahrten bieten demnach ein Programm, das hauptsächlich an den thematischen Bedürfnissen der vierstündigen Neigungs- und Profilfächer, aber auch an den Kernkompetenzfächern ausgerichtet ist. Die ausrichtenden Lehrer und Lehrerinnen stellen diese Ausrichtung den Schülerinnen und Schülern vor.
  4. Die Wahlmöglichkeit der Schülerinnen und Schüler ist eingeschränkt: Es sollen nur Schülerinnen und Schüler, die entweder das passende Neigungs- oder Profilfach belegen, an einer bestimmten Studienfahrt teilnehmen.
  5. Lehrer- und Lehrerinnen, die nicht mitreisen, aber ein Profil- oder Neigungsfach in der Stufe 12 unterrichten, werden gebeten, bei der Planung für ihren Bereich Hilfestellung zu leisten.

Übersicht der aktuell angebotenen Studienfahrten

Im Schuljahr 2008/2009 wird neben der obligatorischen Studienfahrt nach Berlin (Ethik, Physik, Musik) durch Peter Walz und Marco Kuhn noch Paris (Französisch, Kunst) durch Werner Gros und Kornelia Altmann und ein Segeltörn auf der Ostsee (Biologie, Sport, Geografie) durch Hans Ehinger angeboten.

Beschreibungen der Studienfahrten

Studienfahrt Ostsee 2009

RennkutterRennkutter

Studienfahrt Ostsee 2009

Auch im Jahr 2009 biete ich für 13 SchülerInnen nach den Pfingstferien wieder die Studienfahrt auf der Ostsee an. Unser Schiff, der "Rennkutter Nobile", ein Traditionssegler, der bereits 100 Jahre alt ist, liegt in Eckernförde (bei Kiel). Wir segeln je nach Wind und Wetter entlang der deutschen Ostseeküste oder in die dänische "Südsee". Am vorletzten Segeltag besuchen wir das Institut für Meeresbiologie, um uns über aktuelle Forschungstätigkeiten und diverse Studiengänge im naturwissenschaftlichen Bereich zu informieren. Weitere Informationen erhaltet ihr bei den Teilnehmern aus dem letzten Jahr und bei mir.

Hans Ehinger

<!-- /node -->

Berichte über frühere Studienfahrten

Studienfahrt Paris 2009

Studienfahrt  Paris 2009

Gruppenbild Studienfahrt Paris 2009Gruppenbild Studienfahrt Paris 2009

Paris, die Stadt der Liebe ! Welches Ziel würde sich besser eignen, die Motivation von Schülern zum Erlernen der französischen Sprache zu verstärken als die Stadt, die von vielen als eine der Schönsten der Welt angesehen wird!

So war es nur folgerichtig, dass eine der 3  Studienfahrten unter Leitung von Frau Altmann und Herrn Gros in die französische Hauptstadt führte. Die 22 Teilnehmer der Jahrgangstufe 12 waren schwerpunktmäßig Schülerinnen und Schüler der Neigungsfächer Kunst und Französisch. Für Werner Gros war es eine besondere Freude, den jungen Erwachsenen die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu zeigen, verbrachte er hier doch einen Teil seines Studiums. Die vielfältigen Eindrücke, die die Schüler außer einigen Souvenirs mit nach Waldsee brachten, reichten vom berühmten Friedhof Père Lachaise bis zum ultramodernen Viertel Défense, von den winkligen Gassen des Marais bis zur phänomenalen Aussicht vom Tour Montparnasse (210m), von den schaurigen Katakomben bis zum eleganten Louvre-Museum, um nur einige Höhepunkte zu nennen.
 

<!-- /node -->

Studienfahrt Paris 2008

sz20080619_studienfahrt

Studienfahrt Paris vom 25.- 30.5.2008

Am Sonntagmorgen um kurz nach 6.00 Uhr begann für uns 16 Schüler und unsere 3 Begleitpersonen, Frau und Herr Rädle und Frau Wölbert, die Zugfahrt nach Paris. Langsam stieg die Vorfreude, denn die meisten von uns waren noch nie in Paris gewesen. Würden sich unsere Erwartungen erfüllen? Wie wird das Hotel?
Als wir dann um die Mittagszeit endlich in Paris ankamen, mussten wir zunächst unsere Koffer durch etliche Metrostationen schleppen, denn unser Hotel lag zwar zentral, jedoch nicht direkt am Bahnhof.

Doch schon bald nach der Ankunft im Hotel ging die Besichtigung der Stadt endlich los. Wir waren überwältigt von der Größe, Schönheit und dem besonderen Flair der französischen Hauptstadt - ein Eindruck, der auf der Aussichtsplattform eines Car rouge besonders nachhaltig vermittelt wurde.

Am Montag standen dann das Panthéon und der Tour Montparnasse auf dem Programm. Wir mussten allerdings noch einen Zwischenstopp auf dem Kinderkarussell einlegen, dass in uns irgendwelche eigentlich schon längst verdrängten Kindheitsträume erwachen ließ.
Für diese Karussellfahrt möchten wir uns bei Herrn Rädle sehr herzlich bedanken.

Auch der Dienstag war von interessanten und lehrreichen Besichtigungen geprägt, wovon wir an dieser Stelle aber nur den Besuch auf dem berühmten Friedhof Père Lachaise erwähnen möchten. Zunächst war es ein sehr seltsames Gefühl auf einem Friedhof herum zu stolzieren und Passanten nach dem Weg zu Oscar Wildes Grab zu fragen, doch als sich uns dann ein etwas merkwürdig gekleideter Mann als Jim Morrison vorstellte, war die Scheu vergessen und alle folgten gespannt den Wegbeschreibungen des Mannes.
Schließlich kamen wir dann auch bei Oscar Wilde an, doch was war das? Das Grabmahl war von Lippenstift-Küssen und Parolen überfüllt…

Der Eiffelturm stand am Mittwoch auf dem Programm, doch auch das Musée du quai Branly, auch als Musée des arts et civilisations d'Afrique, d'Asie, d'Océanie et des Amériques bekannt,  war den Ausflug wirklich wert: In einem sehr modernen Gebäude waren hier Kunstwerke afrikanischer, asiatischer,… Menschen ausgestellt, welche schon vor Jahrhunderten gefertigt worden waren.
Später besichtigten wir noch das Viertel Montmartre, welches für sein besonderes Flair bekannt ist und in dem sich auch das Café befindet, in dem Amélie gedreht wurde.

Der Donnerstag war ein etwas seltsamer Tag, denn wir stießen nur auf unfreundliche Menschen, angefangen vom Zugkartenschalter bis hin zum Schloss Versailles.
Ja, das Schloss Versailles und vor allem seine Aufpasser haben schon seltsame Regeln. Es ist zum Beispiel nicht gestattet entgegen der normalen Laufrichtung zu gehen, geschweige denn ewig vor einem Ausgang zu warten. Alles nicht so schlimm? Ja, solange man die Eintrittskarte besitzt, von der es aber leider nur ein Exemplar gibt, das Frau Rädle besaß. Doch das Problem mit dem Ausgang war schnell gelöst, als Frau Rädle das Ticket zeigte. Nun konnten wir also auch den zweiten Teil der Ausstellung anschauen, aber auch hier war es leider nicht gestattet die Richtung zu ändern, also fragte Frau Wölbert den Aufpasser und Richtungsweiser, ob es nicht eine andere Möglichkeit gäbe, das Gebäude zu verlassen. Natürlich gab es die… doch als Frau Wölbert die Türklinke ergriff, eilte der Hausdrachen, so Frau Rädle, herbei und wir bekamen eine deftige Standpauke mit anschließender Sicherheitsbelehrung und Treppenbenutzungsanleitung. Oh man, und das alles nur um endlich wieder an die frische Luft zu gelangen.

An diesem Abend machten wir noch eine Schifffahrt auf der Seine, die das Programm wunderbar abrundete und uns Paris noch einmal von seiner Zuckerseite präsentierte.

Wir wollen uns an dieser Stelle bei Herrn und Frau Rädle und natürlich auch bei Frau Wölbert bedanken, die uns wunderbare Einblicke in die französische Hauptstadt ermöglicht haben und uns nicht nur mega Touristenattraktionen vorführten, sondern uns auch das besondere Pariser Flair nahe gebracht haben.

Bei Ihnen, Herr Rädle, möchten wir uns besonders für die interessanten Informationen und das Hintergrundwissen bedanken, dessen Fülle uns oft an unserer eigenen Bildung zweifeln ließ.

Ihnen Frau Rädle möchten wir für die Organisation der Studienfahrt (besonders auch für das gemütliche Hotel und Ihre Bemühungen darum!!), das gute Programm und unsere neu gewonnene Sensibilität für die romantische Stadt Paris danken.

Auch Ihnen Frau Wölbert möchten wir recht herzlich für Ihr Engagement, die netten Gespräche und die schöne Fahrt danken.

Daniela Freudenmann, Stufe 12

<!-- /node -->