Donnerstag, 21 Juli 2022 15:10

Exkursion des „AK - A.G.I.E.R.E.*n“ („AK - Schule ohne Rassismus“) ins Jüdische Museum Augsburg

Am Montag, den 18. Juli 2022, unternahm der „AK - A.G.I.E.R.E.*n“ des Gymnasiums Bad Waldsee gemeinsam mit seinem Paten David Bösl eine Exkursion nach Augsburg.

Gut gelaunt und voller Energie machten wir uns am frühen Morgen mit dem E-Bus der Mobilen Jugendseelsorge auf den Weg.

Glücklicherweise ohne Zwischenfälle erreichten wir anschließend das Jüdische Museum Augsburg, in dem wir direkt von Frau Dr. Carmen Reichert, der Direktorin des Museums, in Empfang genommen wurden. Nach kurzer Irritation um die bedauerlicherweise notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, wie man sie sonst nur von Flughäfen kennt, machten wir uns auf den Weg in die Augsburger Innenstadt, in der uns Frau Dr. Reichert anhand von Gebäuden und Denkmälern durch die Geschichte der Juden vom Mittelalter bis zur Gegenwart führte.

Beim anschließenden Cafébesuch hatten wir nun auch noch die Möglichkeit Fragen zu stellen und uns weiter in die Themen „Juden in der heutigen Gesellschaft“, „Umgang mit Minderheiten“ und was wir als Generation bewegen können, auszutauschen.

Nachdem uns Frau Dr. Reichert dann leider verlassen musste, machten wir uns auf zum Augsburger Rathaus, in dem wir zufällig auf eine „Anne Frank Ausstellung“ stießen, die dort momentan ihren Platz gefunden hat. Sofort erzählten uns die Veranstalter von ihren Ideen dahinter und boten sogar eine Zusammenarbeit mit unserem Gymnasium an. Gerne hätten wir uns noch länger unterhalten, doch die Zeit drängte.

So machten wir uns auf die Suche nach einem Lokal, als uns plötzlich etwas auffiel. Ein „Klimacamp“ hatte sich unmittelbar neben dem Rathaus niedergelassen. Und wie auch schon zuvor kamen uns die

Veranstalter sofort freundlich entgegen und erzählten bereitwillig von ihren Beweggründen. Wirklich

faszinierend wie viel einem an einem einzigen Tag zufällig begegnen kann.

Nachdem wir nun also ein nettes Lokal gefunden und uns nett unterhalten hatten, ging es für uns auch schon wieder zurück zum Museum. Hier wartete unsere Führung schon auf uns. Leider in verkürzter Form, aber dennoch unglaublich eindrucksvoll. Sowohl in die Architektur der Synagoge, als auch in ihre Geschichte und die verschiedenen Ströme und Veränderungen des Judentums bekamen wir einen Einblick. So konnten wir uns gegen Nachmittag schlussendlich wieder auf den Rückweg machen.

Alles in allem war es eine wirklich gelungene Exkursion, die uns definitiv im Gedächtnis bleiben wird und uns in unserem Ziel, unsere Schule zu einem Ort zu machen, in dem, wie Frau Dr. Reichert es so schön gesagt hatte, „jede*r ohne Angst so sein kann, wie er/sie sich wohlfühlt und dabei das Gefühl hat, ein akzeptierter und vor allem geschätzter Teil der Gesellschaft zu sein“.

 

Nadine Späth

 

 

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