Gemessen an der Tatsache, dass die Schulgemeinschaft lange auf den letzten Schultag vor Weihnachten warten musste, viel zu tun hatte und fast alle am ökumenischen Gottesdienst zum Jahresende teilnehmen, war es an diesem Freitagmorgen recht ruhig und andächtig in der Kirche St. Peter. Eröffnet hatte der Musiklehrer Hans Georg Hinderberger ruhig und bedächtig mit dem Stück „Adiemus“. Das Motto des Gottesdienstes war dieses Jahr „Viele Bräuche – eine Botschaft“, sodass Schülerinnen und Schüler mit internationalen familiären Wurzeln erzählen konnten, welche verschiedenen Bräuche es gibt und auch Weihnachtsgrüße in unterschiedlichen Sprachen übermittelten. Ein schöner internationaler, Frieden stiftender Impuls, der den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Schulgemeinschaft genau das vermittelte und schenkte, was wiederum von ihnen gefordert wurde: Versuche selbst anderen ein Licht zu sein, ihnen das Gefühl zu vermitteln, willkommen zu sein, schenke ein wenig Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Hilfe. Wie der Brauch in nordischen Ländern, welcher den Gottesdienst eröffnete, verdeutlicht: Am Lichterfest der heiligen Lucia soll Freude und Helligkeit in dunklen Zeiten gespendet werden. Mädchen ziehen in weißen Gewändern von Haus zu Haus, singen Lieder und bringen Geschenke. Der Gottesdienst in seiner verzaubernden Kombination aus Internationalität, Zusammenwirken und musikalischem Miteinander war ein solches Geschenk. Danke den Mitwirkenden und aufmerksamen Zuhörern und Zuhörerinnen.
























