Stell dir doch mal vor, du warst ein richtig gefährlicher Seeräuber, dein Leben lang und dann…landest du im Altersheim, bei der oberschwäbischen Schwester Adelheid, die dir alles verbietet, Schimpfwörter, Lärm und Rum.

Da bist du natürlich froh, wenn du auf Professor Relativo triffst, der einen Wunschkatalysator erfunden hat, welcher dich eventuell durch seine Art Zeitmaschinenfunktion in die gute alte Seemannswelt zurückkatapultieren kann. Dass du dann am Ende in einen Fisch, Papagei oder gar eine Schiffsratte verwandelt in einem rosa Schlauchboot landest, ist halt Pech.

Hört sich an, wie im echten Leben? Tja, auf jeden Fall nach einem Theaterspaß für die schauspielenden und singenden Schülerinnen und Schüler der Unterstufe, die am 17. und 18.6. im Musiksaal des Gymnasiums immer wieder strahlend auf der Bühne die alten Seeganoven verkörperten, aber auch die rasende Reporterin Gundula Brause, Professor und Heimschwester, Ben Gun und John Silver. Die Schatzinsel umgeschrieben von Thomas Volkwein und vertont von Ernst Greinacher. Diese beiden haben ihr künstlerisches Piratenschiff im Schulhafen anlegen lassen, um – so hat man das Gefühl – den Kindern die Liebe zur Kunst und Musik durch das pure Machen, den Spaß daran und damit zu vermitteln. Ernst Greinacher hat für dieses Musical nicht nur einen Ohrwurm nach dem anderen komponiert, er begleitete auch bei dieser letzten Aufführungsreihe des Musicals den Chor sowie die zahlreichen Solisten und Solistinnen nicht nur am Klavier und der Gitarre, sondern auch in den Proben behutsam und stets ermutigend.  Bei den Aufführungen erlebt das Publikum alles live – natürlich – die Musik, die Aufregung, auch mal Situationen, in denen die Mannschaft sich aus der Patsche helfen muss, aber immer wahre Spiel- und Singfreude. Die Kinder strahlen auch, weil es an den Texten etwas zu verstehen gibt, das allzu menschlich ist und jedes Kind nachempfinden kann. Auch sie können sich kaum vorstellen, wie es sein wird, wenn der unter Musikern über die Region hinaus bekannte Ernst Greinacher im nächsten Jahr in wohlverdienter Pension sein wird.  Der Volkwein-Text spiegelt das Arbeiten der beiden Lehrer wider. Es heißt in einem der Schlusslieder: „Im Herzen ist jeder Wunsch schon Wirklichkeit – hab Mut, setz die Segel, das Meer ist allen offen!“ Danke für die beiden schönen Abende. Eine letzte Gelegenheit gibt es noch am Donnerstag, den 20.6.24, 19:00 im Musiksaal.

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